Volleyball: SCALA1 bezwingt den Tabellenzweiten

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Beide enorm stark gegen den BBSC: Anna Lipatova (links) und Adina Hinze.

In ihrem zweiten Heimspiel der Saison in der Dritten Liga Nord setzten sich die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn gegen den Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC mit 3:1 (25:22, 25:16, 11:25, 27:25) durch. „Die drei Punkte waren sicher erhofft, aber nicht definitiv erwartet“, freute sich SCALA1-Coach Jan Maier.

Nach anfänglichen Unsicherheiten auf beiden Seiten fanden die Gastgeber etwas besser ins Spiel und gewannen den ersten Satz. „Während BBSC uns im ersten Satz noch mit einigen Eigenfehlern geholfen hat,“ kommentierte Maier, „so habe ich in Satz zwei ein SCALA1-Team gesehen, dass beeindruckend dominiert hat.“ Bis zum 9:10 hielten die Berlinerinnen mit, dann zog Alstertal unaufhaltsam davon.

Anders die Situation im dritten Durchgang. Hier demonstrierte BBSC, warum sie zu Recht zu den besten Teams der Liga gehören. „Da ging bei uns nicht viel“, gab Maier zu. Im vierten Satz spielten dann beide Teams auf gleich hohem Niveau. Beeindruckend, wie der BBSC aus einem 16:20-Rückstand eine 23:21-Führung machte. Ebenso beeindruckend – wieder einmal – die Hamburger Nervenstärke, mit der dieser Rückstand egalisiert wurde, anschließend zwei Satzbälle abgewehrt wurden und der erste Matchball zum 27:25 durch einen Schnellangriff von Mittelblockerin Svenja Hornung verwandelt wurde.

Mannschaftskapitänin Adina Hinze freute sich über die tolle Teamleistung: „Durch unsere druckvollen Aufschläge haben wir den BBSC daran gehindert, sein Spiel durchzuziehen. Wir hingegen konnten durch unsere schnellen Bälle glänzen.“

„Zusätzlich zum hochklassigen Spiel und Ergebnis haben die vielen Zuschauer und die Fischbek Dynamites mit Hallensprecher Georg Bücking unser Heimspiel zu einem tollen Sportevent und einem richtig unterhaltsamen Samstagabend gemacht“, strahlte Maier. „Besonderer Dank hier an die Fischbek Dynamites für ihre tolle Unterstützung. Ihre professionelle Erfahrung und Hilfe haben uns gezeigt, dass wir organisatorisch noch viel Luft nach oben haben und mit welcher Begeisterung man Volleyball leben kann.“ Adina Hinze machte es knapper, aber ebenso richtig: „Die Fischbek Dynamites haben die Halle gerockt!“

Die nun folgende spielfreie Woche können die Alstertalerinnen zur weiteren Stabilisierung ihrer Leistung nutzen, bevor am Samstag, 12. November, ab 19 Uhr das nächste Heimspiel ansteht: das Hamburger Derby gegen die VG WiWa!

Foto: Lipatov

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